Windrad-Hausnetzeinspeisung
Nach mehrjähriger Entwicklungszeit und zahlreichen Windkanal- und Freilandtests können wir vom SOLAR-WIND-TEAM speziell für die Hausnetzeinspeisung angepasste Kleinwindräder anbieten. An diese Windräder haben wir unsere Netz - Wechselrichter angepasst, zusätzlich erfolgt noch eine Kennlinien-Anpassung an den jeweiligen Standort des Kunden. Diese Kombination macht schon an Standorten mit schwachem bis mittlerem Wind den Einstieg in die direkte Windenergie-Einspeisung ins Haus möglich. Unser aktuelles Angebot finden Sie als Download im WINDSHOP.

Sicherheit bei Sturm bieten die mikroprozessorgesteuerten Schutzeinrichtungen für den Wechselrichter und die mechanische und elektronische Bremse für das Windrad. Stoppschalter, Netzüberwachung und Displayanzeige sind bereits eingebaut oder werden steckerfertig mitgeliefert, das erfordert nur einen geringen Verdrahtungsaufwand und spart so Kosten.



Die von uns erst nach langen Tests angebotenen Windturbinen starten schon bei niedriger Windgeschwindigkeit und werden bei 14 m/s (Starkwind) zur Sicherheit abgebremst. Eine Handabschaltung ist über einen Kurzschlussschalter möglich.
Das Generatorgehäuse besteht aus Aluminium und Stahl, die Flügel sind aus Kohlefaserverbundstoffen. Ein bürstenloser, dreiphasiger und leistungsstarker Permanentmagnet - Generator erzeugt Drehstrom, der gleichgerichtet wird und mit den neuen Wechselrichtern über einen festen Stromanschluss ins eigene Hausnetz eingespeist werden kann. Dabei sind die Bestimmungen der örtlichen Netzbetreiber zu beachten. Der Windstrom wird dann von Ihren Verbrauchern direkt verbraucht, dadurch dreht Ihr Stromzähler langsamer, Überschuss kann mittels eines Zweirichtungszählers vergütet werden.



 
Ideal ist natürlich eine direkte Netzeinspeisung für die Kleinwindräder ohne Umweg über Batterien, da sie an guten Windstandorten durch ihr günstiges Preis-Leistungsverhältnis der Photovoltaik überlegen ist. Deshalb haben wir seit mehreren Jahren die bisher von der Industrie angebotenen Komponenten getestet.
 

Das Problem liegt an der unterschiedlichen Drehzahl bei Windböen und der damit stark schwankenden Ausgangsspannung der Windräder. Der Netzeinspeiser sollte diese Spannungsschwankungen ausgleichen, das schaffen aber die langsamen Solarstrom-Netzeinspeiser nicht. Deshalb braucht man für den Windstrom spezielle Wind-Netzeinspeiser, in deren Elektronik eine feste eingestellte Belastungskurve einprogrammiert wird. Diese Kurve ist abhängig vom jeweiligen Windradtyp und vom Standort des Windrades. Da spielen Windgebiet, Verwirbelungen, Masthöhe und Meereshöhe ein wichtige Rolle. Daher kann eine "Universalkurve" des Herstellers kaum funktionieren, eine perfekte Anpassung durch den Windradhersteller oder Händler ist unbedingt erforderlich, der Windradbesitzer sollte nichts damit zu tun haben. Eine falsche Belastungskurve ist gefährlich für Windrad, Besitzer und Haus. Bei Netzausfall muss der Netzeinspeiser sofort abschalten und das Windrad muss abgebremst werden. Dafür gibt es kaum funktionierende und sichere Lösungen auf dem Markt, deshalb haben wir eine spezielle Bremse in unsere Netzeinspeiser einbauen lassen. Diese bremst das Windrad bei Netzausfall oder Überdrehzahl sicher bis zum Stillstand ab.





Die Software des Microprozessors wurde von uns dazu in umfangreichen Windkanaltests, unter anderem an der Universität Stuttgart, an die verschiedenen Kleinwindräder angepasst. Selbstverständlich erfüllen oder übertreffen die von uns angebotenen Wind - Netzeinspeiser alle von den deutschen oder europäischen Energieversorgern geforderte Normen.

Vorsicht! Von Windradhändlern im Internet werden überwiegend Netzinverter zum Hausanschluss für Kleinwindräder angeboten, die nicht nach der neuen AN- Norm ab 1.1.2012 in Deutschland zugelassen sind. Der Anschluss ans Hausnetz ist damit nicht erlaubt, Windradbesitzer gehen ein großes Risiko ein, weil die Netzbetreiber die Anlagen sofort stilllegen und Anzeige erstatten werden. Unsere WI-Inverter-Baureihe hat selbstverständlich eine Zulassung nach den neuesten Normen, eine entsprechende Erklärung für die Netzbetreiber ist beigefügt.

Als Masten für die Kleinwindräder eignen sich Gittermasten oder Stahlrundrohre von 8 - 12m, die entweder alleine oder verspannt aufgestellt werden können. Normalerweise ist bis 10m Höhe genehmigungsfrei, aber In manchen Bundesländern ist dafür eine einfache Baueingabe notwendig. Dabei wird immer wieder nach Schallpegelmessungen gefragt. Direkt unter dem Windrad am Mast sind Messungen möglich, aber schon in 30 m Entfernung sind die Umgebungsgeräusche bei Wind stärker, d.h. die Schallemission liegt unter 45 dB (Wohngebiet). Die Dachmontage auf einem Wohnhaus ist wegen der Geräusche im Haus zu vermeiden.



Vermissen werden Sie vermutlich in unserem Windradangebot die vielbeworbenen Vertikalwindräder (drehen sich um eine senkrechte Achse). Das liegt daran, dass diese trotz vollmundiger Werbeversprechungen nach unseren Messungen nur unbefriedigende Leistungen bringen. Kein einziges konnte uns bisher überzeugen: Sie laufen meist schlecht an, sind unter Last oft sehr laut, sind schwer und teuer. Also genau das Gegenteil zu den Werbeaussagen, mit denen auf Kundenfang gegangen wird. Warum sind wohl die Großwindräder alle Dreiflügler ? Weil sie so am effektivsten den Wind nutzen. Also warnen wir hier vor dem Kauf der oft nur futuristisch aussehenden "Drehquirl" - Spielzeuge!

Noch ein Tipp: Bitte fallen Sie nicht auf die Phantasie-Leistungsangaben einiger Windradhändler herein, die ein Vielfaches an Energieausbeute versprechen, als der Wind überhaupt an Energie enthält!
Als Faustformel zur Kontrolle von Werbeaussagen gilt: Ein Quadratmeter Windfläche enthält bei 10 m/s Windgeschwindigkeit 600 Watt an Energie. Physikalisch lassen sich davon aber nur 59% nutzen. Abgezogen werden müssen dazu noch Verluste im Generator, im Kabel und bei der Stromumwandlung. So bleiben nur 30 - 40% Leistung übrig. Bei Vertikalwindrädern nur 10 - 20% durch die wieder zum Wind zurückdrehenden Flügel.
Merken Sie sich einfach, dass ein Kleinwindrad aus einem Quadratmeter Flügelfläche bei Starkwind praktisch 100 Watt herausholen kann, senkrecht stehende nur 30 Watt oder noch weniger. Damit können Sie jetzt leicht überprüfen, wer versucht, mit Phantasieleistungen seine Windradprodukte an unwissende Kunden zu verkaufen.

Unsere Daten sind ehrlich gemessen, dazu haben wir aufwändige Tests im Windkanal und auf unseren Testgeländen in Holland und Kanada durchgeführt.




Heizen mit einem Windrad: Das Aufheizen eines Heizstabs in einem Warmwasserspeicher mit einem Kleinwindrad wäre nur an der Küste sinnvoll, weil im Binnenland der Wind zu unbeständig bläst. Für Schwachwind- und Sturmtage müssten aber Windrad und  Heizstab genau aufeinander abgestimmt werden, das erfordert Elektronikaufwand bei wenig finanziellem Nutzen. Außerdem ist Strom zum Verheizen viel zu schade: Öl oder Gas kosten 10 - 13 Ct pro kWh, die Kilowattstunde Strom aber schon 25 - 27 Cts. Deshalb haben wir die Hausnetzeinspeisung entwickelt, so dass schon Schwachwind kostengünstig genutzt werden kann. Außerdem können Sie an Starkwindtagen ja einen 230-Volt-Heizstab zuschalten um den überschüssigen Strom nicht zu verschenken.



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